Die Museen

Erfahren Sie in den zahlreichen Museen der Dolomitenregion mehr über die Landschaften und die Geschichte der Dolomiten. Die Ausstellungssäle der verschiedenen Museen bieten ihren Besuchern breitgefächerte Informationen über die Natur und die kulturellen Besonderheiten der Dolomitenregion mit ihren verschiedenen Schwerpunkten. 

Dieses ganz besondere Museum ist auch unter dem Namen "Museum in den Wolken“ bekannt und entstand nach dem Willen des Alpinisten Reinhold Messner im Rahmen des Messner-Mountain-Museum-Projekts (MMM).

Das Städtische Museum Vittorino Cazzetta ist sehr berühmt, da es einen außergewöhnlichen Fund birgt: das Grab eines Jägers aus der Mittleren Steinzeit, ein einzigartiger Fund in den Alpen.

Das Museum des Ersten Weltkrieges befindet auf einer Meereshöhe von 2950 m am Fuß des Gletschers der Königin der Dolomiten, der Marmolata. Die Ausstellung beherbergt Kriegsfunde, Fotografien und Dokumente, die von den heftigen Kämpfen zeugen, die hier zwischen Zeugen 1915 und 1917 stattgefunden haben.

Das Museum führt eine der umfangreichsten existierenden paläontologischen Sammlungen, deren Existenz dem Einsatz und Forscherdrang von Rinaldo Zardini zu verdanken ist, dem Naturforscher, dem das Museum auch gewidmet ist.

Das Paläontologische Museum "Le radici della vita" wurde 2008 gegründet, Grundstock der Ausstellung ist die private paläontologische Sammlung des venezianischen Naturforschers Bruno Berti, die mit geschenkten Exponaten des Centro Studi Ricerche Ligabue aus Venedig ergänzt wurde.

Die Mineraliensammlung der Gewerbeoberschule Umberto Follador ist wirklich sehr umfassend und wichtig, und bezeugt die Tatsache, dass die Gewinnung von Erzen bis in die 60er Jahre hinein einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Agordinotals war.

Das Ethnographische Museum von Seravella ist sowohl aufgrund der zahlreichen organisierten Forschungsprojekte als auch aufgrund der interessanten Veranstaltungen zur Verbreitung der Kenntnisse über die lokalen Traditionen ein wichtiger Bezugspunkt für die ethnographische Forschung in der Provinz Belluno.

Das Völkerkundliche Museum versetzt den Besucher in eine andere Epoche. Diese permanente ethnographische Ausstellung verdeutlicht die Geschichte und die Traditionen der ortsässigen Bevölkerung, zeigt das Ampezzaner Kulturerbe, das Dank der Weisheit der Bevölkerung dieses Gebiets unversehrt erhalten und der Nachwelt hinterlassen wurde.

Das Museum für die Geschichte, Gebräuche und Trachten der Ladiner befindet sich in dem Rathaus der Gemeinde Livinallongo del Col di Lana neben dem Hauptplatz des Ortsteils Pieve di Livinallongo.

Das Erbe der Berge: Daueraustellung
Das MMM Ripa auf Schloss Bruneck, einst Sommersitz der Fürstbischöfe, ist den Bergvölkern aus aller Wellt – Asien, Afrika, Südamerika und Europa – sowie ihrer Kultur, ihrer Religion und dem Tourismus gewidmet.

Das Naturmuseum Südtirol wurde in der alten Stadtresidenz von Kaiser Maximilian I. eingerichtet, hier befanden sich auch die Verwaltungsbüros des Kaiserreichs.
Das Naturmuseum dokumentiert die Naturgeschichte Südtirols, eines der landschaftlich abwechslungsreichsten Gebiete Europas.

Der GEOPARC Bletterbach befindet sich an der südöstlichen Flanke der Dolomiten und besteht aus einem Abenteuerpark, einem Lehrpfad, einem Naturdenkmal und einem unglaublich faszinierenden Canyon, der den Besuchern auf spannende Weise und von einer ungewöhnlichen Perspektive aus die Evolution der Erde und des Lebens näher bringt.

Im Geo Museum Radein werden die wichtigsten Fossilen gesammelt und ausgestellt, die im GEOPARC Blatterbach an der südöstlichen Flanke der Dolomiten gefunden wurden, einem Ort mit einem Abenteuerpark, einem Lehrpfad, einem Naturdenkmal und einem unglaublich faszinierenden Canyon.

Auf drei Etagen sind im Südtiroler Archäologiemuseum die Originalfunde und die Geschichte des Mannes aus dem Eis – auch Ötzi genannt – zu besichtigen: vom Medienhype bei der Entdeckung über die Forschung rund um die 5.000 Jahre alte, außerordentlich gut erhaltene Eismumie und ihre Beifunde, sowie allerlei Kurioses, spannende Interviews und interaktive Erlebnispunkte.

Das Museo Ladin Ursus ladinicus ist nicht nur der Geschichte der Dolomiten und ihrer Entwicklung gewidmet, sondern auch einem ehemaligen Bewohner dieser Gegend, dem Höhlenbär, der vor ungefähr 40.000 Jahren die Wälder der Dolomiten durchstreifte.

Auf dem Platz oberhalb des Rathauses sind hinter einer Glasvitrine zahlreiche Fossilien und bestens konservierte fossile Baumstämme ausgestellt, die zufällig in einem Steingrube auf dem Möltner Joch gefunden und auf Wunsch des damaligen Bürgermeisters (J. Karnutsch) in einem Präsentationshaus auf dem Rathausplatz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Geologie und Holzschnitzerei, künstlerische Traditionen und Luis Trenker: Einen Überblick über alles, was Gröden aus- und besonders macht, gibt’s im Museum Gherdëina in der Ortsmitte von St. Ulrich.

Das Dolomythos Museum führt in die Dolomiten als UNESCO-Weltnaturerbe ein, zeigt deren Entstehung auf und vermittelt die Erforschung der geologischen Besonderheiten sowie die Pflanzen- und Tierwelt der "blassen Berge".

Das Ladinische Landesmuseum ist seit 2001 auf Schloss Thurn untergebracht, dem einstigen Mittelpunkt des Gerichts „Thurn an der Gader“ (13. Jahrhundert). Hier wird die Kultur der mehr als 30.000 Ladiner vermittelt, deren gemeinsame Identität zwei wesentliche Elemente bestimmen: ihre Sprache, zurückgehend auf das Volkslatein und die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten.

Auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran, dem ehemaligen Feriendomizil der Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sissi“), befindet sich heute ein unterhaltsames Erlebnismuseum: das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus.

Das MUSE ist das naturwissenschaftliche Museum von Trient, ein von Renzo Piano projektiertes, sehr innovatives architektonisches Bauwerk, das sich wie eine Insel inmitten einer Wasserfläche emporhebt.
Das MUSE ist kein gewöhnliches Museum; in seinem Inneren wurde das “Zero Gravity Konzept” angewendet, das die Räume durch an der Decke befestigte Exponate erleichtert und für eine überraschende szenografische Inszenierung verantwortlich ist: Tische, Regale, Paneele, Monitore und Fotografien, dazwischen fliegende Reptilien jeglicher Art hängen mit Stahlseilen an der Decke oder am Boden und schweben scheinbar schwerelos in der Luft.

Das Geologiemuseum der Dolomiten von Predazzo wurde 1899 als „Volksmuseum“ von der Società Magistrale di Fiemme e Fassa gegründet und ist somit über 100 Jahre alt. Das Museum hat sich auf die Geologie der Dolomiten spezialisiert, mit besonderem Augenmerk auf das Fassa- und das Fleimstal.

Das Fossilienmuseum konnte 1977 dank einer Schenkung von Osvaldo Giovanazzi eröffnet werden. Die Ausstellung besteht aus 1200 Exponaten, die in 40 Vitrinen, die auf sechs Säle verteilt sind, untergebracht sind.

Das Mineralogische Museum Monzoni verdankt seine Existenz dem unermüdlichen Einsatz von Tone Rizzi Poldin, einem begeisterten und geduldigen Sammler von vulkanischen Gesteinen der Dolomiten.

Das Volkskundemuseum des Trentino ist ein ethnographisches Museum und wurde vom Gelehrten trientner-böhmischer Abstammung Giuseppe Sebasta gegründet: die Ausstellung ist italienweit eine der wichtigsten ihrer Art. 

Die Ausstellung befindet sich in den Gebäuden der ehemaligen Sennerei von Piano d’Arra in der Örtlichkeit Chiusini und zeigt Exponate aus aller Welt: so werden auch dem Laien die Unterschiede zwischen den verschiedenen Lebensformen, die im Laufe der Jahrtausende die Erde bevölkert haben, geläufig gemacht.

Eine Reise in die Geschichte und Kultur des ladinischen Volkes bietet das Ladinische Museum von Fassa, das sich auf einer Fläche von 600 m2 erstreckt. Es zeigt die verschiedenen Aspekte der ladinischen Bevölkerung auf: von der Urgeschichte und den Produktionstätigkeiten über die Gesellschaftsordnung bis hin zu weltlichen und religiösen Bräuchen, Werten und Traditionen.

Das geologische Museum von Karnien wurde im Palazzo Unfer eingerichtet und stellt Exponate aus, die das Ergebnis jahrelanger Forschungsarbeit in den karnischen Alpen sind.

Das Gebiet von Dogna zeichnet sich durch seine paläontologischen, historischen und ethnographischen Sehenswürdigkeiten aus; das Heimatmuseum Museo del Territorio und Zentrum für Umwelterziehung wurden eingerichtet, um diese Sehenswürdigkeiten entsprechend zu würdigen und vielen Besuchern zugänglich zu machen.

Die Ausstellung von Palazzo Lupieri hat die Naturschönheiten des Gebirges zum Inhalt und vertieft die Naturgeschichte von Preone. Das Museum ist in mehrere Säle gegliedert: im ersten Saal sind Plastiken der natürlichen Lebensräume der Umgebung zusammen mit den repräsentativsten Tierarten ausgestellt.

Das Naturhistorische Stadtmuseum von Pordenone verfügt über mehrere wertvolle Sammlungen verschiedener Entomologen, Ornithologen und Mineraliensammler. Besonders bedeutend ist die Sammlung von OddoArrigonidegliOddi, dem Vater von Ettore Arrigone, dem Begründer der modernen italienischen Ornithologie; seine Sammlung umfasst mehr als 3000 Exemplare.

Das Volkskundemuseum Friauls - Neues Museum der Volkskunst und -traditionen liegt im historischen Palazzo Giacomelli in Udine, im malerischen und lebhaften Borgo Grazzano.